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Let’s talk about… Meine Vorsätze 2018: Halbjahresbilanz

written by Miriam 17. Juni 2018

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Anfang des Jahres habe ich meine Vorsätze für das Jahr 2018 mit euch geteilt. Jetzt ist ein halbes Jahr auch schon wieder herum und ich möchte selber einmal schauen, ob und inwiefern ich diese Dinge in den letzten Monaten umsetzen konnte. Ich bin ehrlich: Bis auf den Blogpost, in dem ich meine Ziele Anfang Januar formuliert habe, habe ich mich nicht wirklich ausführlich mit dem Thema beschäftigt. Deshalb ist es umso wichtiger (und auch spannender) Mitte des Jahres zu schauen, was ich eventuell schon umsetzten konnte, welche Vorsätze nicht mehr relevant sind und welche Dinge ich in den nächsten sechs Monaten noch umsetzten möchte.

Rückblick auf die Vorsätze im Januar

 1. Immunsystem stärken

Oha. Direkt bei meinem ersten Ziel für das Jahr 2018 bin ich gescheitert. Oder bessere gesagt, ich bin es gar nicht erst angegangen. Zwar wurde ich in meinem Aufenthalt in der Klinik jede Woche zu drei Stunden Sport gezwungen und wenn ich ehrlich bin, hat mir das auch immer sehr gutgetan, doch seit Anfang März vegetiere ich wieder fröhlich vor mich hin. Leider ist der Ansporn zu einem fitteren Lebensstil bei den momentanen Temperaturen kaum vorhanden. Aber auch in den kälteren Monaten hat mein innerer Schweinehund gesiegt. Wer kennt es nicht: Anfang des Jahres meldet man sich voller Motivation in einem Fitnessstudio um die Ecke an („Dann ist selbst der Weg dorthin keine Ausrede mehr!“) und Mitte des Jahres stellt man dann fest, dass man einen guten Film oder einen netten Abend mit Freunden jederzeit einer Stunde schwitzen vorzieht.

Trotzdem ist das Thema Immunsystem stärkenfür mich nicht vom Tisch. Zwar darf ich dank der warmen Sonnentage sagen, dass ich in den letzten zwei Monaten mit keiner Blasenentzündung oder einen anderen Infekt zu kämpfen hatte, aber wie die Starks immer schon sagen: Winter is coming. Allerdings habe ich für mich herausgefunden, dass ein Fitnessstudio einfach nicht das Richtige für mich ist. Sobald die nächsten turbulenten Monate vorbei sind und ich hoffentlich einen geregelten Wochenablauf mit Studium und Arbeit haben werde, schaue ich mich mal nach einem Yogakurs um. Falls jemand von euch eine gute Anlaufstelle hier in Hamburg kennt: Ich würde mich sehr über eure Tipps und Vorschläge freuen!

2. Nein heißt nein!

Zu diesem Vorsatz kann ich leider nicht allzu viel sagen. Die Situation, die ich Anfang des Jahres beschrieben habe, gibt es in dieser Form nicht mehr. Leider hat sie sich nicht durch ein klares Neinmeinerseits geändert, sondern es ist mehr oder weniger im Sande verlaufen. Schade eigentlich. Denn bis heute ist es ein ziemliches Problem, dass ich nur sehr schlecht meine eigene Meinung und teilweise auch Werte vertreten kann. Alles aus der Angst heraus, andere eventuell zu verletzten oder zu verärgern. Dass das langfristig keine Lösung sein kann, ist mir bewusst. Spätestens dann, wenn ich einmal einen „richtigen“ Job habe, könnte mir dieses Problem zum Verhängnis werden. Für den Moment habe ich aber einfach beschlossen, dass ich zuerst an ein paar kleineren Baustellen arbeiten muss, bevor ich dieses große Thema angehen kann. Aber eins ist sicher: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben!

3. Ich, ich, ich…

 Dies scheint der einzige Vorsatz zu sein, den ich angefangenen habe umzusetzen. Und ich muss ehrlich zugeben, dass ich ein wenig stolz auf mich bin! Gesunder Egoismus war nie meine große Stärke und deshalb hatte ich es mir auch zur Aufgabe gemacht, dieses Jahr endlich mehr auf mich zu achten. Damit meine ich nicht, dass ich mir öfter als sonst etwas gönne. Zwar ist das meiner Meinung nach auch wichtig, dass ich mir ab und an zum Beispiel selber Blumen kaufe oder mich bei Lush mit einer Badebombe beschenke. Vor allem geht es mir darum, dass ich mehr auf meine eigenen Bedürfnisse achte und mehr in mich hinein höre. Erstmal mag das vielleicht nach esoterischem Quatsch klingen, aber so weit hergeholt ist es gar nicht. Wenn ich eine Sache aus meinem Aufenthalt in der Klinik mitnehmen konnte, ist es, dass ich nur vernünftig im Alltag funktionieren kann, wenn ich regelmäßige „Self Care Maßnahmen“ unternehme.

Langsam aber sicher versuche ich mir eine Routine für gewisse Dinge anzugewöhnen, die mir guttun. Zum Beispiel eine Skincare Routine am Abend mit Musik auf den Ohren. Da sieht mich niemand und ich kann durch das Bad tanzen, wie ich mag. Inspiriert zu diesem Tanz dich glücklich Ritual hat mich übrigens DariaDaria. Sie postet regelmäßig in ihren Stories, wie sie am Morgen im Pyjama durch ihre Küche tanzt und einfach glücklich ist. Und aus eigener Erfahrung kann ich jetzt sagen: Es funktioniert wirklich. Des Weiteren habe ich endlich verstanden, dass meine sozialen Batterien an einem bestimmten Punkt einfach aufgebraucht sind. Oft habe ich mich gefragt, wieso ich auf großen Partys mit vielen Menschen oder in anderen Situationen, wo eine relativ überwältigende Maße an unbekannten Individuen eine Rolle spielen, so schnell sehr müde werde. Ein Satz meiner Freundin Bibi fasst es sehr schön zusammen: „Es Menschen, die ziehen ihre Energie aus dem Zusammensein mit Anderen. Und dann gibt es noch das Gegenteil. Leute, die all ihre Energie an ihr Gegenüber abgeben und danach ausgelaugt sind.“ Wir können uns wohl darauf einigen, dass ich zur letzten Kategorie gehöre. Demnach fühle ich mich mittlerweile auch nicht mehr schlecht, wenn ich eine Party früh verlasse oder nach Unternehmungen mit Freunden müde bin. Dann nehme ich mir einfach etwas Zeit für mich und widme mich Dingen, die mir Spaß machen. Egal ob es ein Buch, eine Serie auf Netflix oder einfach nur ein Podcast ist: Selfcare spielt für mich in den letzten Monaten eine bedeutende Rolle.

STIL

Neue Vorsätze für die kommenden Monate

1. The Pink Flamingo Diaries

Wie ich in einem kommenden Post noch ausführlich erklären werde, ist Motivation eine Bitch. In den letzten Monaten habe ich mich so gut wie gar nicht um den Blog gekümmert. Und das, obwohl er mir wirklich sehr am Herzen liegt. Aber irgendwie steckte ich in einer kleinen Schockstarre. Andere Blogs liefen viel besser, hatten einen regen Austausch mit ihrer Community und schienen generell viel besser in allem zu sein als ich es je sein könnte. Und diese vermeintliche Erkenntnis hat mich sehr heruntergezogen. Aber ausführlichere werde ich das Thema wie bereits gesagt in einem späteren Post behandeln.

Mein Vorsatz für den Rest des Jahres ist klar: Nicht aufgeben! Natürlich entwickelt sich eine Community nicht über Nacht und wenn man nicht ordentlich die Werbetrommel rührt und auf aktuelle Posts aufmerksam macht, wie sollen dann neue Leser*Innen auf unseren Content aufmerksam werden? Also heißt es ab jetzt wieder ordentlich auf Instagram unterwegs sein, regelmäßiger auf dem Blog posten und sich vor allem auch Pinterest zunutze machen. Denn wenn eins für mich von Anfang an wichtig war, ist das der Austausch mit anderen, der Austausch mit EUCH!

2. Ernährung ist wichtig

Leider muss ich zugeben, dass ich seit Monaten kaum auf meine Ernährung achte. Damit meine ich nicht, dass ich einem strengen Diätplan folgen will. Mit Gewichtsabnahme hat das rein gar nichts zu tun. Leider gehöre ich zu der Sorte Mensch, die zu faul ist zu kochen. Versteht mich nicht falsch, eigentlich koche ich seit meinem Au Pair Jahr in Frankreich sehr gerne. Aber eben hauptsächlich für andere und nicht für mich. Mal ganz ehrlich: Wer stellt sich schon gerne eine Stunde oder sogar noch länger in die Küche, nur um für sich alleine eine schöne Mahlzeit zuzubereiten? Das macht man vielleicht einmal im Monat, aber jeden Mittag bzw. Abend? Aus meiner fehlenden Motivation resultieren dann meist zwei Dinge: Entweder esse ich einfach gar nicht, was natürlich nicht lange gut gehen kann, oder ich stopfe mich mit Dingen wie Süßigkeiten, Fertiggerichten oder Tiefkühlpizzen voll. Wie ihr also sehen könnt, ist keines von beiden eine optimale Lösung.

Was ist jetzt aber mein Ziel für die zweite Hälfte des Jahres? Das ist eine Frage, auf die ich noch keine genaue Antwort geben kann. Klar, ich möchte regelmäßiger und vor allem ausgewogener essen, damit ich nachts nicht mehr mit Bauchschmerzen aufwachen muss und über den Tag einfach mehr Energie vorhanden ist. Aber zuerst muss ich dafür einfache und vor allem auch leckere Gerichte finden, die ich immer wieder in Variationen kochen kann. Ich weiß, das Internet ist voll von Rezepten und Ideen man werfe nur einen kurzen Blick auf Pinterest. Aber viele der Dinge dort benötigen Zutaten, die man nicht einfach mal so zu Hause hat und geringe Kosten sind für mich ein weiterer wichtiger Faktor bei der Ernährung, wenn auch nur gezwungenermaßen. Wenn ihr selbst Ideen und Inspirationen zu dem Thema habt, dürft ihr mir gerne einen Kommentar zu dem Thema dalassen. Ich würde mich über jede Hilfe freuen!

Fazit 

Puh. Wenn ich mir das alles noch einmal durchlese, bin ich schon ein wenig stolz auf mich. Natürlich habe ich nicht alles von meiner Liste umsetzten können, aber nicht nur das Jahr schreiten voran, sondern auch die Person, die ich Anfang Januar war, hat sich weiterentwickelt. Da ist es nur natürlich, dass sich mein Fokus auf gewisse Dinge geändert und eventuell andere Sachen im Moment eine größere Rolle spielen, als noch zum Start des neuen Jahres. Ich kann euch nur empfehlen, einmal selbst so eine Halbjahresbilanz zu ziehen. Denn so kann man sich zum einen bewusst machen, dass man schon um einiges mehr geschafft hat, als man dachte und zum anderen alte Ziele durch neue ersetzen, da diese jetzt eine bedeutendere Rolle spielen. Mir hat dieser kleine Rückblick zumindest geholfen, einmal erneut meine Prioritäten für die kommenden Monate zu ordnen.

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