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Let’s talk about… Vorsätze für 2018

written by Miriam 7. Januar 2018

Ian Schneider

Ein frohes neues Jahr wünsche ich euch allen. Nach einer relativ langen Pause melde ich mich im neuen Jahr mit meinen Vorsätzen für 2018 wieder zurück. Und ich bin gekommen um zu bleiben. Doch was war los in den letzten Wochen/Monaten? Obwohl es die Meisten von euch nicht wirklich bemerkt haben dürften (Anni hat einen fantastischen Job gemacht, alle Kanäle von The Pink Flamingo Diaries alleine zu bespielen), habe ich mich im Dezember komplett zurückgezogen. Das hatte viele Gründe. Allen voran gab es einen Todesfall in der Familie weshalb ich leider für einige Tage zurück in die Heimat musste und daher andere Dinge im Kopf hatte. Doch diesem Thema würde ich gerne einen eigenen Blogpost in der Mental Health Monday Rubrik widmen. Zum anderen hatte ich einfach gesundheitliche Probleme. Ständige Blasenentzündungen, eine Lebensmittelvergiftung und jetzt gerade ein Magen-Darm-Virus begleitet von einer Erkältung haben mir sehr zu schaffen gemacht und mir jegliche Lust daran genommen, Artikel für den Blog zu schreiben.

Jetzt wird alles anders

Doch jetzt wird alles anders! Das hoffe ich zumindest. Ich möchte das Jahr etwas verspätet mit meinen Vorsätzen für 2018 beginnen. Zwar sind nicht so banale Dinge wie „öfter ins Fitnessstudio gehen“ oder „endlich mit dem rauchen aufhören“ dabei, aber trotzdem gibt es ein paar Punkte, die ich dieses Jahr anders angehen möchte als im Jahr davor. Denn ich kann jetzt schon absehen, dass 2018 ein spannendes Jahr für mich werden wird. Zwar hielt das letzte Jahr auch viele ungeplante Überraschungen bereit, sowohl positive als auch negative, im neuen Jahr würde ich mein Glück jedoch gerne selbst in die Hand nehmen. Also Vorhang auf für meine Jahrevorsätze 2018!

1. Immunsystem stärken – Da war doch was…

Wie man in meinen letzten Posts und auch diesem hier bemerkt, bin ich öfter mal krank. Und mit öfter meine ich viel zu oft. Seit ich circa 17 oder 18 Jahre alt bin, schleppe ich eine chronische Blasenentzündung mit mir herum. Da diese leider meist nur durch die Einnahme von Antibiotika zu bekämpfen ist, nehme ich demnach mindestens 4-5 mal im Jahr die starken Tabletten zu mir. Zwar werde ich dadurch das lästige Ziepen im Blasenbereich los, jedoch leidet mein Immunsystem sehr stark darunter. Meine Freunde machen mittlerweile schon Witze darüber, dass ich mich im Winter bzw. der Grippezeit in wärmere Gefilde auslagern sollte. Und so sehr ich die Idee einer Winterresidenz auf einem Weingut in Südfrankreich oder Italien auch befürworte, leider ist es mir aus geldtechnischen Gründen noch nicht vergönnt, den Winter in einem anderen Land zu verbringen. Daher muss eine andere Lösung her.

Doch was kann man tun? Im vorherigen Abschnitt habe ich noch darüber gewitzelt, doch um Sport werde ich wohl nicht herum kommen. Schliesslich soll das am effektivsten sein um den Körper sowohl innerlich als auch äußerlich zu stärken. Dabei geht es mir ehrlich gesagt auch nicht darum an irgendwelchen Stellen fett zu verlieren. Im Grunde bin ich ziemlich zufrieden mit meinem Körper. Aber dem Fluch und Segen geschuldet, dass ich trotz intensivem Süßigkeitenkonsum nicht zunehme, ist mein Körper in keinster Weise auch nur ein bisschen trainiert. Demnach werde ich Mitte oder Ende Januar wieder mehr darauf achten, meinen Körper regelmäßig im Fitnessstudio oder bei einer Joggingrunde zu quälen.

2. Nein heißt nein!

Wenn es eine Sache gibt, die ich leider überhaupt nicht kann, dann ist es Nein sagen. Es liegt vermutlich einfach daran, dass ich die Gefühle andere Leute nicht verletzten und um jeden Preis einem Konflikt aus dem Weg gehen möchte. Doch leider hat mich diese Mentalität bereits in sehr verzwickte Situationen manövriert. Auch momentan befinde ich mich in einer Situation, die ich durch ein einfach „Nein“ hätte umgehen können. Leider stecke ich mittlerweile so tief darin, dass die Konsequenzen nun viel tragender sind, als sie am Anfang gewesen wären. Ich bin also gerade gefangen in einer Art Spirale, aus der ich nicht heraus zu kommen scheine. Doch irgendwann werde ich das Wort Nein benutzen müssen und mit den Folgen leben müssen. Zu diesem Thema werde ich euch in einem späteren Blogpost weiter auf dem Laufenden halten.

Dank der momentan etwas prekären Situation in der ich mich befinde ist mir aber immerhin bewusst geworden, dass ich frühzeitig und vor allem bestimmt Nein sagen muss. Das erspart mir und meinem Gegenüber viel Zeit. Und ehrlich gesagt habe ich keinen wirklichen Mehrwert davon, wenn ich durch ständiges zustimmen vielleicht eine andere Person glücklich mache, es mir selbst mit der Situation allerdings schlecht geht, oder?

3. Ich, ich, ich…

Aus dem vorherigen Punkt resultierend habe ich mich dazu entschlossen, dieses Jahr eine Person ganz besonders in den Vordergrund zu rücken: Mich selbst! So egoistisch das jetzt vielleicht klingen mag, es ist die richtige Entscheidung. Versteht mich nicht falsch: Sich um das Wohlergehen seiner Liebsten zu sorgen und kümmern ist wichtig und vor allem richtig, aber bei mir schlägt es seit Jahren in die falsche Richtung aus. Mir ist bereits vor einiger Zeit aufgefallen, dass ich die Bedürfnisse anderer immer vor meine eigene setze. Gerade wenn es sich um einen Partner handelt, mit dem ich eine Beziehung führe neige ich zu absoluten Selbstaufgabe. Und das ist nicht gesund. Die eigenen Bedürfnisse so weit nach hinten zu stellen, nicht darauf zu hören was der Körper einen sagt, eigene Probleme zu ignorieren und in sich hinein zu fressen… All das habe ich die letzten Jahre über gemacht. Und mit fast 23 Jahren möchte ich nun endlich, dass Schluss damit ist!

Und in drei Tagen geht es bereits los mit der Umsetzung dieses Vorsatzes. Ich habe mich bereits vor einigen Monaten bei einer psychosomatischen Tagesklinik hier in Hamburg vorgestellt und stand seitdem auf der Warteliste. Vor einer Woche kam dann der Anruf, dass ich ab dem 10. Januar einen sechswöchigen Platz angeboten bekomme. Natürlich habe ich zugesagt. Zwar weiß ich, dass so ein Klinikaufenthalt kein Spaziergang wird, aber trotzdem stehe ich der ausschließlichen Beschäftigung mit mir und meiner unter Sarkasmus begrabenen Gefühlswelt positiv gegenüber! Vielleicht werde ich während der Zeit wöchentliche Updates zu dem Thema geben, damit diejenigen von euch, die eventuell ebenfalls über einen Klinikaufenthalt nachdenken, eine bessere Vorstellung der Abläufe dort bekommen. Jetzt fiebre ich aber erstmal dem kommenden Mittwoch entgegen!

Vorsätze vs. Realität

Das wären soweit meine drei größten Vorsätze für 2018. Ein weiteres Ziel meinerseits dieses Jahr wird eine Ernährungsumstellung zugunsten meines angeschlagenen Magens sein. Doch auch dabei würde ich euch gerne mitnehmen. Wann genau diese neue Serie losgehen wird, weiß ich jetzt nich nicht. Aber das Jahr 2018 hat ja gerade erst angefangen! Und außerdem habe ich wie oben zu lesen erst ein paar dringendere Baustellen, an denen ich zuerst arbeiten muss.
Leider ist das mit den Jahresvorsätzen so ein Ding. Meistens hält man sie bereits nach einer Woche im neuen Jahr nicht mehr ein. Doch an dieser Stelle würde ich mir gerne selbst das Versprechen geben, meine Ziele das ganze Jahr über zu verfolgen. Vielleicht gibt es Rückschläge und vielleicht halte ich mich auch nicht jeden Tag uneingeschränkt an sie. Allerdings möchte ich immer im Hinterkopf behalten, wie viel mir diese Vorsätze auf lange Sicht helfen können. Schliesslich geht es hierbei nicht darum den perfekten Sommerbody zu bekommen, sondern Probleme, die mich bereits seit Jahren begleiten aktiv anzugehen und etwas zu ändern. Wünscht mir Glück!

3 comments

3 comments

Melanie 7. Januar 2018 at 19:09

Ich wünsche dir in der Klinik viel Glück und Erfolg! Ich war schon 4x in solchen Kliniken, aber nur die letzten beiden Male haben mir dann tatsächlich etwas gebracht. Aber ich war beide Male 11 und 9 Wochen dort .-*
Du schaffst das aber!

viele liebe Grüße
Melanie / http://www.goldzeitblog.de

Reply
Miriam 14. Januar 2018 at 13:50

Danke liebe Melanie!

Bin jetzt seit letztem Mittwoch dort und sehr gespannt auf alles, was auf mich zukommen wird!

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Let's talk about... Meine Vorsätze 2018: Halbjahresbilanz - The Pink Flamingo Diaries 17. Juni 2018 at 12:04

[…] des Jahres habe ich meine Vorsätze für das Jahr 2018 mit euch geteilt. Jetzt ist ein halbes Jahr auch schon wieder herum und ich möchte selber einmal […]

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