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Anni’s Winter Essentials

written by Anni 20. Januar 2018

Passend zum Sturmtief Friederike. Oder auch „59 Episoden later: Winter is here.“

Winter ist, wenn draußen muckelige -3°C sind und eine fluffige Schneedecke den Boden bedeckt. Wenn man seine kuschelige Winterjacke, einen dicken Schal und Bommelmütze ausführen kann. Oder im warmen Wohnzimmer auf der Couch sitzt, und eine heiße Schokolade schlürft. Zumindest ist das so in Filmen, auf Social Media Kanälen und in unseren Träumen.

Die Wirklichkeit sieht leider etwas anders aus. Aktuell acht Grad plus, Regen, Sturm und keine entspannten Abende auf der Couch. Der Winter funktioniert dennoch ziemlich gut. Ist schließlich kalendarisch so angesetzt. Damit er auch für mich funktioniert und ich nicht von Mitte Januar bis Ende März in eine Art lethargische Trance verfalle, brauch ich neben einer Menge Eigen- und Fremdmotivation ein paar bestimmte Dinge. Meine Winter Essentials pushen nicht nur meine Laune an grauen, ungemütlichen und viel zu kurzen Tagen, die es bisher in München übrigens fast genauso viel gibt wie in Hamburg. Sie machen den Winter auch gemütlicher als er meistens eigentlich ist.

1 Ein gutes Buch

Zu Weihnachten habe ich von meiner besten Freunden ein Buch geschenkt bekommen. Sie hat sich vorgenommen, mehr zu lesen dieses Jahr und mich da  glatt mal mit rein gezogen. „Der Circle“ von Dave Eggers ist sehr… sagen wir mal aufreibend. Ich weiß nicht, wer es gelesen hat und möchte auch nichts vorwegnehmen. Mich hat es schon sehr gefesselt, wenn auch anfangs nur, weil ich interessiert war, was aus der Geschichte wird. Zwischendurch war ich kurz davor, es weg zu legen, weil die Menschen teils charakterlich sehr abstoßend sind. Am Ende war ich einfach nur angewidert und fassungslos. Gerade habe ich gesehen, dass das Buch von 2013 ist, was noch mehr schockiert.

Mal ganz davon ab, wie ich das letzte fand, brauche ich gerade im Winter ein paar gute Bücher zur Hand. Einerseits finde ich es super gemütlich, mich ins Bett zu kuscheln und ein paar Seiten zu lesen während es draußen dunkel wird. Andererseits sind meine Augen im Winter irgendwie durch das ganze auf den Bildschirm starren noch empfindlicher als sonst und da ist ein Buch immer eine gute Abwechslung.

 

2 Baden

Winterzeit ist Badezeit. Wenn man dann noch eine tolle Freundin hat, die bei Lush arbeitet und um die eigene fanatische Verrücktheit bezüglich Lebkuchen-Geruch weiß, kann es gar nicht besser kommen. Zwar war ich diesen Winter noch nicht oft in der Badewanne, doch direkt nachdem ich die Fotos für den Post geshootet hatte, ging es direkt mal rein. Begleitet hat mich eine tolle weihnachtliche Badebombe, deren Namen ich nicht mehr nachschauen kann da ich klugerweise die Tüte weggeschmissen habe. Ich bade eigentlich grundsätzlich nur noch mit Lush Produkten, einfach weil sie neben den tollen Düften einfach wunderschön anzuschauen sind, sobald man sie ins Wasser legt. Diese hier ist ja schon von außen super süß und als ich sie in die Wanne getan habe, hat sie das Wasser orange/rötlich gefärbt und dem Schaum eine wunderschöne Pink-Gelb-Orangefarbene Marmorierung verpasst.

 

3 Handschuhe und Mütze

Nach vielen Jahren ohne vernünftige Handschuhe habe ich dieses Jahr endlich mal in den sauren Apfel gebissen und mich ernsthaft auf die Suche nach einem neuen Paar gemacht, dass mir gefällt, passt und auch warm hält. Klingt einfach. Ist es für mich aber nicht. Ich habe zwar relativ kleine Hände aber lange und vor allem sehr schmale Finger, wodurch ich immer Probleme mit der Passform von Handschuhen habe, die nicht elastisch beziehungsweise gestrickt sind. Allerdings möchte ich seit Jahren mal schöne Lederhandschuhe haben – wovon ich dieses Jahr sogar glatt zwei Paar gefunden habe! Gekauft habe ich mir zwar nur die aus Wildleder, aber immerhin habe ich endlich welche die ich gerne anziehen mag und die auch vernünftig passen.
Was die Mützenfront betrifft so mopse ich mir aktuell am liebsten die neue Carhartt Mütze von meinem Freund – worüber er nicht so amused ist. Muss er erstmal mit klarkommen, vielleicht finde ich jetzt im Sale noch eine eigene, die mich umhaut und dann darf er auch seine wieder aufsetzen.

 

4 Stricksocken

Als geborene Frostbeule ist es selbstverständlich mindestens drei Paar wirklich dicke Socken zu besitzen. Und sie selbstverständlich immer zu tragen. Es gibt wirklich wenige Tage, an denen ich mal keine Trage, also ist das erste das ich tu sobald ich abends nach Hause komme: Schuhe aus, Socken an. Gerade habe ich zu Weihnachten von meiner Mama ein paar selbstgestrickte geschenkt bekommen. Doch weil ich sie noch ein Stück länger haben wollte, sind sie auch noch bei ihr – leider! Hoffentlich ist es Ende Februar noch kalt genug um sie anzuziehen. Ansonsten bin ich super vorbereitet für den nächsten Winter.

5 Handcreme

Eigentlich meine Nummer eins. Handcreme ist für mich im Winter absolut unverzichtbar, denn vor allem nach dem Waschen sind meine Hände sehr trocken. Dieses Jahr habe ich mal wieder etwas herum probiert und nach zwei absoluten Fehlschlägen eine tolle Creme gefunden – reichhaltig genug, zieht trotzdem schnell ein und riecht wirklich gut. Zwar habe ich den Hype um Sephora’s nie so wirklich verstanden, musste es dennoch natürlich sofort mal ‚ausprobieren‘ als ich im August das erste Mal in München war. Und inzwischen mag ich es echt gern, vorrangig wegen der Eigenmarke und deren tollen Produkten.

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