Home Beauty Meine Skincare Routine

Meine Skincare Routine

written by Anni 19. November 2017

Ein Umzug ist auch für die Haut immer ein gewisser Stressfaktor und eine Umstellung. Glücklicherweise hatte ich die letzten Wochen trotz des Umzugs von Nord nach Süd und der (Luft-)Umstellung keine Probleme. Zumindest was die Verschmutzung durch Abgase und ähnliches betrifft scheint es, als wäre München besser dran als Hamburg. Überraschenderweise hat man auch ohne Wind das Gefühl, etwas frischere Luft zu atmen. Auch wenn ich „auf dem Land“ aufgewachsen bin, hatte ich nie Probleme mit Großstädten, Luftverschmutzung oder angeblich nicht vorhandener frischen Luft. Sehr wahrscheinlich habe ich damit großes Glück – aber ich denke, es hängt auch viel mit meiner Skincare Routine zusammen.

Die regelmäßige Pflege der Haut – vor allem des Gesichts – ist wichtig. Wer sowieso eine empfindliche Haut oder sich mal mit dem Thema auseinander gesetzt hat, der weiß wovon ich spreche. Ich bin lange kein Profi auf diesem Gebiet, aber ich denke, dass ich eine recht vernünftige und gesunde Einstellung zu dem ganzen Thema habe.

Wie bei der Haarpflege setzte ich auch bei meinen Produkten für das Gesicht auf Beständigkeit. Häufiges Wechseln der Produkte tut meiner Auffassung nach weder Haut noch Haaren gut. Selbstverständlich unter der Voraussetzung, dass die Produkte, die man nutzt, zu einem und den eigenen Bedürfnissen passen. Ich denke, dass man mit den richtigen Produkten und Kontinuität vielen (Haut-)Problemen vorbeugen kann. Natürlich bin ich mir vollkommen bewusst, dass ich immer viel Glück (oder gute Gene, wer weiß) mit meiner Haut hatte.

Kaum unreine Haut – dafür eine trockene!

Schon seit ich denken kann, habe ich mit meiner trockenen, feuchtigkeitsbedürftigen Haut zu kämpfen. Gerade im Winter hatte ich zuweilen Probleme, wahrscheinlich weil ich früher nicht die passende Pflege benutzt habe. Es gab Tage, da fühlte sich meine Haut schon eine halbe Stunde nach dem Eincremen wieder so trocken an, dass ich sie erneut eincremen musste. Wenn man dann schon geschminkt war wirklich ganz schön nervig. Inzwischen weiß ich ungefähr, was ich brauche und habe mit Olaz meinen partner in crime gefunden. Außerdem habe ich mir selbst Regeln aufgestellt, um meiner Haut die Pflege zu garantieren, die sie verdient.

Meine Skincare Regeln

Zu allererst achte ich darauf, mein Gesicht zwei mal am Tag zu waschen, um Make-up, Schmutz und überschüssige Öle zu entfernen. Morgens hat es außerdem den tollen Effekt, gleich mal richtig aufzuwachen. Abends ist es sowieso notwendig, um die Make-up-Entferner-Reste loszuwerden. Ich mag das ölige, schmierige Gefühl nämlich gar nicht. Daher benutze ich abends auch häufig einen sanften Gesichtsreiniger, wobei ich hier noch auf der Suche nach dem perfekten bin.

Zwei bis drei Mal pro Woche gönne ich meinem Gesicht ein Peeling – total nicht überraschend mit einem meiner liebsten Lush-Produkte: Let The Good Times Roll. Das ist ein wirklich sanfter aber gründlicher Reiniger mit zerbröselten Popcorn-Stücken als Peeling. Klingt verrückt? Ist es vielleicht auch. Riechen tut er übrigens auch nach Popcorn – das war mein erster Grund ihn zu kaufen. Überzeugt hat er mich dann allerdings mit seiner wirklich pflegenden Funktion, denn mit Maismehl, Polenta, Getreideöl und Zimt nimmt er trockene Hautschüppchen weg und hinterlässt eine zarte und weiche Haut. Besonderer Vorteil von LTGTR: man kann ihn für den gesamten Körper benutzen und in einer Popcorn-Wolke durch den Tag schweben.

Seit einiger Zeit nutze ich regelmäßig nach dem Reinigen einen Toner, die können nämlich viel mehr als nur die Haut erfrischen! Toner reinigen die Haut, schützen vor Keimen, klären und erfrischen – um nur ein paar ihrer Vorzüge zu nennen. Außerdem kosten sie kaum Zeit (einfach auf ein Wattepad geben und leicht über die Haut streichen) und  bereiten die Haut ausgezeichnet auf die folgende Pflege vor. Nach einem Toner kann die Creme besser einziehen und intensiver wirken. Der schönste Nebeneffekt ist eigentlich die entspannende Wirkung, vor allem wenn man so einen Tollen benutzt wie ich – Eau Roma Water von Lush. Der besteht hauptsächlich aus Lavendel- und Rosenwasser, verbreitet einen besänftigenden und beruhigenden Geruch und ist perfekt für sensible, trockene Haut, da er Feuchtigkeit spendet ohne die Haut zu reizen.

Ab und an benutze ich eine Maske, um meinem Gesicht eine besondere Portion Pflege zu gönnen. Auch hier vertraue ich auf die Produkte von Lush – du erinnerst dich an meinen Absatz über Beständigkeit am Anfang des Artikels? Auch die Treue zu einer Marke ist Beständigkeit – vor allem bei Lush, da alle Produkte handgemacht, frisch, vegetarisch und ohne Tierversuche sind. Und nicht an allen Ecken und Enden gespart wird, was letztendlich nur schlecht für die Produkte, die Umwelt und die Qualität der Produkte ist. Vor allem die frischen Gesichtsmasken wie Rosy Cheeks haben es mir angetan. Diese hinterlässt beispielsweise ein unglaublich weiches, gepflegtes Gefühl, dass man mit der normalen täglichen Routine niemals spürt.

Nach dem Reinigen und Pflegen trage ich jedes Mal eine Feuchtigkeitspflege auf. Warte ich damit mal länger als zwanzig Minuten, merke ich leider auch sofort, wie meine Haut unangenehm spannt. Vor einigen Jahren habe ich mir zusätzlich zu meiner Tagespflege – übrigens nur noch mit Lichtschutzfaktor 15 – eine reichhaltigere Nachtpflege zugelegt. Da ich abends normalerweise keinen Zeitdruck habe oder mich direkt nach dem Eincremen schminke, hat die reichhaltige

Creme genügend Zeit um einzuziehen. Morgens lege ich Wert auf Schnelligkeit, da habe ich keine Zeit um mehrere Schichten Creme aufzutragen und zwischendurch lange zu warten, bis sie eingezogen sind. Daher setzte ich auf die Cremes von Olaz: LSF 15 und Vitamin E schützen meine Haut vor Schäden durch UV-Strahlung, die Feuchtigkeit versorgt meine trockene Haut und sie ziehen trotzdem zügig ein. Ob die Inhaltsstoffe wiederum wirklich so gut für die Haut sind kann ich wirklich nicht sagen, dafür kenne ich mich zu wenig aus. Doch mein Plan ist, das in Zukunft zu überprüfen und dann gegebenenfalls andere Produkte auszuprobieren.

Achso, und die allerwichtigste Regel: Abschminken! Ich bekenne mich schuldig, manchmal bin ich einfach so unsäglich müde, dass ich da keine Lust drauf habe. Aber man sollte das nicht zur wöchentlichen Gewohnheit werden lassen.

 

You may also like

Leave a Comment