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Miriam’s Herbst Essentials

written by Miriam 21. Oktober 2017

Hurra, hurra, der Herbst ist da! Okay, um ehrlich zu sein ist der Herbst jetzt nicht gerade meine liebste Jahreszeit. Es ist nass, wird viel zu früh dunkel und außerdem kriecht die Kälte langsam aber sicher unter meine sonst so geliebten corpped Tops und in die Löcher meiner schönen ripped Jeans. Modisch muss dementsprechend umgedacht werden. Die Sandalen und leichten Sneaker werden durch Stiefeletten ersetzt. Meine schnieke rote Mango Jacke wird von längeren Mänteln und Schals abgelöst. Und außerdem bestelle ich statt einem Eiskaffee lieber eine heiße Schokolade. Doch obwohl mir jedes Jahr neu entdeckte Dinge den Herbst versüßen (Salted Carmel Chocolate!) gibt es ein paar Klassiker, auf die ich jedes Mal zu dieser Jahreszeit zurück greife. Meine Herbst Essentials eben!

1. Eine schnieke Strickmütze

Um es mal vorweg zu nehmen: Hier in Hamburg trage ich eigentlich in 9 von 12 Monaten eine Mütze. Warum? Weil meine Nebenhöhlen super empfindlich sind und ich entweder bei jeder Brise mit Kopfschmerzen nach Hause gehe oder nach einer Weile mit einer Nasennebenhöhlenentzündung (sagt das dreimal schnell hintereinander) beim Arzt lande. Und wie Vati immer sagt: „Vorsicht ist besser als Nachsicht, Miriam!“. Wer also genau wie ich Probleme mit der plötzlichen Kälte oder rapiden Temperaturwechseln hat, sollte in solch ein Prachtstück investieren. Es gibt gerade für den Übergang ganz tolle und auch dünnere Mützen in allen Farben und Formen. Meine habe ich zum Beispiel vor einem Monat bei Weekday, einer meiner absolute liebsten Anlaufstellen für Stricksachen, erstanden. Und seitdem trage ich sie so gut wie jeden Tag. Sie hält meinen Kopf wunderbar warm uns sieht dazu noch schnieke aus!

2. Mein durchsichtiger Regenschirm

Als ich 16 war und mit meinen beiden Freundinnen Eva und Leonie das erste Mal alleine in einer Großstadt Urlaub gemacht habe (hallo Berlin!), entdeckte ich in einer kleinen Boutique in den Hakeschen Höfen einen durchsichtigen Regenschirm mit kleinen Cupcakes drauf. Das gute Stück hat zwar 30€ gekostet, doch ich musste ihn damals einfach kaufen. Leider ging er mir nach 3 Jahren bei einem Umzug kaputt und ich musste ihn schweren Herzens in die Mülltonne werfen. Weil meine Freundin Leonie aber noch wusste, wie sehr ich mein Schirmchen gemocht habe, bekam ich zu meinem 20. Geburtstag (das ist auch schon fast 3 Jahre her) dieses Modell mit den Worten „Den hat die Queen auch!“ überreicht. Unnötig zu sagen, dass man gerade hier im regnerischen Hamburg auf einen Schirm angewiesen ist. Umso besser, wenn man trotzdem die Möglichkeit hat, dank des transparenten Materials die Schönheit der Stadt zu bewundern.

3. Ein gutes Buch

Dank meiner Mutter, die einmal die Wohnzimmertür aushängen wollte, damit mehr Platz für Bücherregale da wäre, bin auch ich unter die Büchersammlerinnen gegangen. Und was gibt es besseres als an einem verregneten Wochenende einfach im Pyjama zu bleiben und ein gutes Buch im Bett zu lesen?
Abgesehen von hübschen Coffee Table Books wie das hier abgebildete Love, Style, Life von Garance Doré war ich schon immer ein Fan von Büchern, die mich in eine komplett andere Welt brachten. Harry Potter, die Tribute von Panem, Ein Lied von Eis und Feuer... Diesen Herbst liegen neben meinem Bett als Nachtlektüre jedoch andere Genres. Einmal wäre da das Buch Mirjam, das die Geschichte von Maria Magdalena erzählt nach der ich benannt wurde. Und zweitens Straight White Male von einem meiner absoluten Lieblingsautoren John Niven. Er schreibt so unglaublich schön zynisch, dreckig und zeigt perfekt und ohne Filter die Abgründe unserer Gesellschaft auf. Weitere empfehlenswerte Bücher von ihm: Gott bewahre! und Kill your friends. Kuschelige Abende mit Kakao und Keksen im Bett sind diesen Herbst also garantiert!

4. Baden, baden, baden

Dass Anni einen Faible für Lush Produkte hat, sollte ja an dieser Stelle kein Geheimnis mehr sein. Ich hingegen begebe mir fast ausschliesslich in den kalten Monaten in den großen neuen Store der Kette hier in Hamburg, weil ich ein großer Fan der Badekugeln bin. Da bin ich einfach zufrieden zu stellen. Die Kugel ist bunt und glitzert im Wasser? Nehme ich! Lavendel? Nehme ich! Ein schönes Bad mit ganz viel Schaum? Nehme ich bitte zweimal! Und da mir eigentlich immer kalt ist und nicht immer jemand nachts neben mir im Bett liegt, der mir meine kalten Füße wärmen kann, muss ich mir da eben selber zu helfen wissen. Und nichts tut so gut wie ein entspanntes Bad nach einem langen Tag voller Regen und grauem Himmel. Meinem Mitbewohner bangt es schon vor der nächsten Wasserrechnung, aber allein die Tatsache, dass ich mich in Glitzerwasser wie eine waschechte Meerjungfrau fühle, ist das Ganze wert!

5. Kuschelige oversized Pullover

Ich bin ein sehr großer Freund des Zwiebelprinzips! Ganz viel anziehen und bei Bedarf eine der Schichten ablegen. Und mit großen Pullis funktioniert das einwandfrei. Wenn es innen angenehm warm ist, aber draußen zu kalt? Da werfe ich doch einfach meinen besten Freund über und wage mich in die Kälte. Sobald ich dann am Zielort angekommen bin, kann ich mich dann wieder aus dem guten Stück schälen und zum Beispiel stolz eine hübsche neue Bluse präsentieren. Wie weiter oben schon geschrieben, kaufe ich eigentlich alle meine Stricksachen bzw. großen Pullover bei Weekday. Und das auch nur, wenn sie im Sale sind. Mittlerweile habe ich schon vier verschiedene Ausführungen im Kleiderschrank. Und ihr könnte euch sicher sein, dass dieses Jahr in der Sale Season ein weiterer Pulli seinen Weg in meine Arme finden wird.

Das waren meine 5 kleinen aber feinen Dinge, die mir den Herbst versüßen. Demnächst gibt es dann weit aus dem Süden Anni’s Essentials. Ich lasse mir jetzt erstmal ein schönes Bad ein, mache mir einen Kakao und kuscheln mich danach mit einem Buch ins Bett. In Hamburg ist der bekannte verregnete Herbst nach drei Tagen Sonne anscheinend angekommen um zu bleiben. Verlassen werde ich meine Wohnung dieses Wochenende also wohl eher nicht.

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