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Outfit: Give me a Break

written by The Pink Flamingo Diaries 1. August 2017

Diese Woche zeigen wir euch ein Outfit, was wir ganz zu Anfang unseres Abenteuers The Pink Flamingo Diaries geshootet haben. Denn schon bevor wir unseren Blog offiziell gelauncht haben, hatten wir schon einige Outfits fotografiert, um für den Anfang etwas auf Reserve zu haben. Irgendwie hatten wir dann aber so viel Spaß an dem Ganzen, dass wir regelmäßig anfingen unsere liebsten Kleidungsstücke vorzuführen und diese zu shooten. Demnach kommt dieses hübsche Ensemble erst knapp zwei Monate nachdem wir es fotografiert haben online. Kommt uns ziemlich gelegen, denn in den letzten Wochen waren wir beide so sehr beschäftigt und das Wetter in Hamburg leider nicht auf unserer Seite, dass wir es nicht geschafft haben uns um neue Bilder für die wöchentlichen Outfit Posts zu kümmern. Aber ab nächster Woche seht ihr dann endlich wieder ein paar hübsche Bilder von Anni! Denn ihr Kleiderschrank und auch ihr Stil haben noch ziemlich viel zu bieten.

In einem früheren Post hatte ich mal davon berichtet, dass mein Mitbewohner meinen Kleidungsstil oder besser gesagt einige meiner liebsten Kleidungsstücke eher argwöhnisch beäugt. Daher rührt es vermutlich auch, dass er für die meisten meiner liebsten Stücke einen eigenen Namen gefunden hat. Teppichhose, Samuraihose, Hipsterjeans… Die Liste ist lang. Und besonders bei diesem hübschen nudefarbenden Sneakern von Edited ist ihm erstmal die Luft weggeblieben. Nach kritischer Begutachtung taufte er die Schuhe auf den Namen Hautschuhe, da sie seiner Meinung nach wie verrunzelte Hände aussähen. Danke, diese Assoziation verfolgt mich bis heute in meinen Alpträumen.

Die Hose ist auch so ein Thema. Irgendwie denken die meisten Leuten, darunter auch mein Vater, dass es sich dabei um eine Pyjamahose handelt. Ich muss jedesmal sehr viel Überzeugungsarbeit leisten, damit man mir glaubt, dass ich das gute Stück bei Mango und nicht in einem Unterwäschegeschäft erstanden habe… Aber was solls. Kaum eine meiner Hosen ist so bequem und hübscht jedes noch so langweilige Oberteil auf wie dieses Modell.

Nun noch ein etwas verärgerter Kommentar zu dem Top, das ich bei Topshop erstanden habe. Zwar liebe ich es wirklich, denn gerade zu High Waisted Jeans sieht es super aus, aber wir müssen über die Größe reden… Das Etikett sagt nämlich 42. Und wir können uns hier über meine nicht wirklich vorhandene Körpermasse streiten wie wir wollen. Die meisten Oberteile in meinem Schrank sind zwischen 34 und 38 und das auch nur, weil ich oversized Pullis einfach gerne mag. Aber eine 42 in so einem engen Top? Wenn ich schon eine solche Größe trage, was sollen dann die Frauen unter uns tragen, die nicht wie eine abgebrochenen Bohnenstange aussehen? Und da fragen wir uns noch ernsthaft, warum das Thema Essstörungen immer präsenter in der Gesellschaft wird… Was für ein verzerrtes Körperbild senden wir an junge Mädchen, wenn bereits ich die größte vorhandene Größe tragen muss? Liebe Modemarken da draußen: Dies vermeintlichen Konfektionsgrößen sind ganz großer Quatsch! Hört auf euch an Magermodels zu orientieren und schaut euch in der wirklichen Welt um! Schliesslich sind das de Frauen, die später eure Kleidung tragen und keine Gigi Hadid oder Kendall Jenner.

Top: Topshop
Jacke: Zara
Hose: Mango
Schuhe: Edited
Sonnenbrille: Asos

Das war das Wort zum Dienstag, würde ich mal sagen. Trotz allem gefällt mir die Zusammenstellung der verschiedenen Pieces ziemlich gut. Und auch die Jacke ist ziemlich praktisch. Denn immer, wenn mir jemand auf den Keks geht, brauche ich mich einfach nur umzudrehen und auf meinen Rücken zu zeigen. Dann ist meistens Ruhe.

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1 comment

Mrs Unicorn 1. August 2017 at 16:27

Fantastischer Look. Ich liebe die Accessoires.

Liebe Grüße und noch eine traumhafte Woche.
Celine von http://mrsunicorn.de

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